Meine Arbeitsweise

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1. Ich will Dich hören,

keine rhetorische Floskel, keine normierte Stimme oder aufgesetzte Melodie, sondern Dich. Mir geht es um lebendiges, beseeltes Sprechen, um die Verbindung von solidem Handwerk und Deinem persönlichen Ausdruck. Mich interessiert Dein Vorhaben und Dein Kontext und daran arbeiten wir sehr konkret. Ich feile mit Dir an Lauten, Worten, Haltungen und Bildern, bis es stimmt, bis du genau so sprichst, wie Du es möchtest.

2. Der Körper als Instrument

„Der Körper führt, die Stimme folgt.“ - Das wirst Du immer wieder von mir hören, wenn Du mit mir arbeitest. Es geht sehr oft um das Zusammenspiel von innerer Haltung und Körperhaltung, von Sprechabsicht und Sprechausdruck, von Inhalt und Form. Ein guter Stand wird Dir helfen, Deinen Standpunkt klarer zu vertreten. Eine Klärung Deiner Intention und Deines Zieles wird Dich klarer sprechen lassen. Atmest Du gut in Deinen Rücken, hast Du mehr Rückhalt. Mir ist dabei wichtig, dass Du verstehst, welche Vorgänge im Körper dem Sprechen zu Grunde liegen, was z.B. die Sprechatmung von der Yoga-Atmung unterscheidet oder was Du bei Lampenfieber tun kannst.

3. Textarbeit

Ein besonderes Tool in meinem Sprechtraining ist die Arbeit an Texten. Dazu lade ich jeden Menschen ein. Auf dem Weg, einen Text (von Prosa bis Dramatik, von Sachtext bis Lyrik) richtig gut zu sprechen, gibt es unglaublich viel zu entdecken:
Kannst Du die richtige Stimmung erzeugen? Kannst Du ein Bild in den Köpfen der Zuhörenden entstehen lassen? Wird der Inhalt wirklich klar? Traust Du Dich, mit Sprache zu wirken?
Die Erfahrungen der Textarbeit lassen sich wunderbar in den gewünschten beruflichen Kontext und in das freie Sprechen übertragen. Der Mut zur Pause beim Sprechen, der vielfältige Einsatz der Stimme, die plastische Artikulation: all das wird hier geschult.

4. Auf die Bühne fertig los

Ich bringe Menschen sehr schnell auf die Bühne, mit einem Text oder freier Rede. Das ist die beste Übung. Wenn Du auf die Bühne gehst, übst Du, wie Du mit Stress umgehst, ob Du dran bleibst, ob Du mit dem Publikum in Kontakt kommst, ob Du Deine Botschaft klar und deutlich transportierst. Hier begegnest Du Deiner Scham, Deiner Angst und auch Deiner Freude, Dich mitzuteilen. Du kannst lernen auf der Lampenfieber-Welle zu surfen und über Dich hinaus wachsen. Hier entsteht Ernsthaftigkeit, gebündelte Energie, ja Magie.

Mit meiner Hilfe kannst Du Kleinigkeiten sofort verändern und damit große Wirkung erzielen. Beim gemeinsamen Beobachten bilden wir Begriffe, was warum wie funktioniert.

5. Rhetorik ist ein großer Schatz

Rhetorik – für manche klingt es altbacken, für manche nach dem steifen Businessanzug oder nach knallharter Manipulation. Aber Rhetorik (=die Kunst der Rede) ist viel mehr als das. Je länger ich mich mit rhetorischen Theorien und Praxen beschäftige, desto faszinierter bin ich. Rhetorik gibt mir Begrifflichkeiten und Strukturen an die Hand, um Verständigung zu schaffen, zu kooperieren und verantwortungsvoll zu kommunizieren. Toll Reden hilft nichts, wenn ich die Zuhörenden nicht als mündige Menschen ernst nehme. Überzeugen hat nichts mit Überreden zu tun und ist nur dann möglich, wenn ich mein Publikum mit seinem Wissensstand und seinem Bedürfnis abhole. Gute Ideen bleiben in der Luft hängen, wenn ich sie sprachlich nicht vermitteln kann.

6. Was ich besonders gut kann

Gruppen leiten. In meinem theaterpädagogischen Studium habe ich gelernt, Gruppen durch künstlerische Prozesse zu begleiten und Menschen ins Spiel zu bringen. Ich weiß, wann es gut ist, Konflikte anzusprechen und wie Gruppenflow geht. Mit meiner feinen Wahrnehmung für Atmosphären im Raum leite ich meine Seminare. Die Teilnehmenden kommen schnell in Kontakt und fühlen sich wohl miteinander.

7. Und methodisch?

In meiner Arbeit inspiriert mich:

  • Die Befreiung der natürlichen Stimme von Kristin Linklater
  • Gestisches Sprechen 
  • Storytelling
  • Rhetorik
  • Genderspezifische Kommunikation
  • Kommunikationspsychologie
  • Improvisations- und Schauspieltechniken
  • Theaterpädagogik
  • Gruppendynamik
  • Embodiment
  • Moshe Feldenkrais: Bewusstheit durch Bewegung
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„Mich als Psychiater und Psychotherapeuten hat insbesondere der ganzheitliche Ansatz von Hannnah's Workshop angesprochen: Sprechen als kognitiver und emotionaler, ganz-körperlicher Prozess; als Information weitergebender, kommunikativer, sozialer Akt; jedoch auch als lustvolle, nährende und künstlerische Ausdrucksform.“

– Dr. Oliver Arnold, Psychiater

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Ich freu mich auf Dich und Dein Anliegen.

Hannah Heckhausen
Sprechen. Wirken. Handeln.